Der Hintergrund 

Wir lieben es, mit unserem Wohnmobil unterwegs zu sein. Ihr auch? Wie steht ihr am liebsten? Kuschelcamping oder lieber viel Luft um euch herum?

Hand auf Herz: Wir brauchen ein wenig Platz und Privatsphäre, sonst fühlen wir uns wie die Ölsardinen. Kann man mal aushalten, wenn es nicht anders geht. Doch eigentlich ist uns unsere Zeit zu schade dafür, immer wieder auf Stell- oder Campingplätzen anzukommen, wo das Motto lautet: „Okay, Augen zu und durch.“

Darum fanden wir das Freistehen immer interessant. Doch wenn wir ehrlich sind: So ganz wohl bei der Sache war uns nie. Anderen auf die Füße zu treten, weil man vielleicht auf privatem Grund steht – ohne Erlaubnis. Einfach zu hoffen, dass sich niemand beschwert. Sich möglichst unauffällig verhalten, war für uns auch nie so einfach. Wir haben zwei noch sehr kleine Kinder, die immer für Aufsehen sorgen. Und ööhm, einen auch nicht ganz unauffälligen, großen Laster. Mit zwei kleinen Kids an Board ständig zu riskieren, dass man verjagt wird, spät am Abend weiterfahren muss und nicht mal einen Stuhl vor die Tür stellen zu dürfen, hat uns irgendwie nicht das Gefühl von Freiheit vermittelt, das wir uns vom Campen erhofft hatten.

Dazu kommt, dass das Freistehen mit dem Wohnmobil aus gutem Grund immer schwieriger wird, da es Camper gibt, die den Wert der Natur nicht zu schätzen wissen – ihn sogar mit Füßen treten. Sie stellen ihr persönliches Vergnügen über das Wohl anderer, hinterlassen Müll und Exkremente. Dem fühlen wir uns nicht zugehörig. Ihr etwa?

Wir haben uns deshalb mit alternativen Konzepten in ganz Europa beschäftigt, die uns begeisterten. Doch eine Sache gab es da, die wir überall vermisst haben: Wir bekamen selten die wertvollen Informationen über den Spot, die wir gerne gehabt hätten. Oder ein paar Bilder. Wie steht man denn da genau? In der Streuobstwiese umgeben von Natur oder doch eher auf dem Parkplatz umringt von 5 anderen Wohnmobilen? Und noch ein Punkt für uns: Warum alle abtelefonieren, um herauszufinden, wo noch etwas frei ist, wenn das doch theoretisch viel leichter geht? Dann gab es da noch Konzepte, bei denen man gegen Gebühr auf privatem Grund steht– eine gute Alternative – aber aus rechtlicher Sicht auch nicht überall möglich.

Außerdem lag uns da noch eine andere Sache am Herzen, die wir unbedingt mit unserem Reisen verbinden wollten. Vor einer Weile haben wir angefangen, uns zu fragen:

So funktioniert das Konzept 

Also haben wir uns die Frage gestellt: Ist es nicht möglich, mit unserem Wohnmobil an einen wundervollen Fleck Erde mitten in der Natur zu stehen und gleichzeitig ein Zeichen zu setzen? Ein Statement gegen Massentourismus und unreflektierten Konsum abzugeben? Wir glauben: Ja! Wir wollen besser stehen und dabei und Berührungspunkte bekommen. Nichts hinterlassen, als Wertschätzung und Support für unsere Landwirtschaft.

Besser stehen: Wir möchten Transparenz und eine Garantie, dass wir mitten in der Natur stehen – und zwar ohne Wohnmobil-Nachbarn.

Besser bleiben: auch mal 2 oder  3 Nächte.

Gemeinsam besser: Bei staybetter wirst du Mitglied unserer Community. Unsere Gastgeber laden dich ein, auf ihrem Land zu stehen. Frei. Sicher. Solidarisch.

Du brauchst für die Übernachtungen nichts zu bezahlen. Um dich für die Gastfreundschaft zu bedanken und deine Wertschätzung für seine Arbeit auszudrücken, unterstützt du den Farmer, indem du dich mit einer Spende an einer Hof-Kampagne beteiligst. So hat jeder etwas davon. Natürlich kannst du auch Angebote des Hofes annehmen, wie z.B. im Hofladen einzukaufen oder ähnliches.

Wie Ihr mitmachen könnt 

Ihr habt Lust, Teil unserer Community zu werden? Sehr schön!  Die Anzahl der Plaketten ist stark begrenzt, damit wir sicherstellen, dass auch genügend Spots verfügbar sind und die Landwirte nicht überlastet. Ebenso sollen die Farmer natürlich auch regelmäßig Gäste auf ihren Höfen haben. Darum behalten wir uns vor, den Schlüssel anzupassen, der derzeit bei 1:10 liegt. Sobald ein neuer Hof mitmacht, nehmen wir wieder 10 neue Mitglieder auf. Diese bekommen Zugriff auf unser System, wo man sich alle Höfe genau anschauen und sogar den Besuch verbindlich zusagen kann, damit der Spot einem sicher ist.

Tragt euch am Besten gleich auf unserer Warteliste ein.